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FDP-Sportpolitiker tagen in Hamburg - Hamburger Liberale wollen Sportstars an die Schulen holen

Foto Unter Leitung von Sebastian Czaja, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses und sportpolitischer Sprecher seiner Fraktion, tagen heute und morgen FDP-Politiker aus 8 Landesparlamenten in Hamburg.

Die sogenannte "Sportrunde der Fraktionsvorsitzendenkonferenz der FDP" diskutiert vom 5. bis zum 6. Februar 2010 im Hotel Grand Elyssée Themen von "Studierenden Spitzensportlern" bis zu "Sport und Bewegung in der Ganztagsschule".

Unterstützt wird die Hamburger Tagung von der sportpolitischen Sprecherin der FDP Hamburg, Martina Kaesbach. Nach ihrer Meinung muss der Spitzensport in Hamburg endlich mit den Breitensport-Aktivitäten versöhnt werden.

„Manchmal hat man den Eindruck, dass der Leistungssport gegen den Breitensport ausgespielt wird. Wer so denkt, hat trotz Sportentwicklungsplan kein tieferes Verständnis für die wahre Bedeutung des Sports in der Gesellschaft", kritisiert Kaesbach, die zudem fordert, die Münchner Olympiabewerbung für die Winterspiele 2018 aktiv als norddeutscher Brückenkopf zu unterstützen.

Der FDP-Landesvorsitzende Rolf Salo machte in einer emotionalen Ansprache die Bedeutung des Sports an der eigenen Biographie fest. „Ich habe mit 50 begonnen, Sport zu treiben. Rückblickend hat mir das das Leben gerettet!" Politisch fordert Salo eine weitere Stärkung des Ehrenamts auch durch steuerliche Maßnahmen sowie eine Stärkung der unabhängigen Vereine bei der Sportentwicklung.

Als Gast der Tagung trug zu Beginn Kirsten Gräfin von Hardenberg die Idee vor, über Sportinitiativen mit Schulteams diverser Sportarten den Spirit einzelner Schulen zu stärken und starke Impulse für eine sinnvolle Freizeit zu setzen. Rolf Salo sicherte der Fernsehmoderatorin seine Unterstützung zu.

Auch die Hamburger Handelskammer stellt auf der FDP-Tagung einen Referenten: Reinhard Wolf, Bereichsleiter zu Fragen der Infrastruktur, spricht über das Leitbild Sport und den effektiven Einsatz von Sportfördermitteln in der Hansestadt.


Rolf Salo: Hamburger FDP unterstützt Handelskammer-Kurs

Foto Hamburgs FDP-Landesvorsitzender Rolf Salo ermutigt die Verhandlungspartner im Schulreform-Streit, die Linie der Handelskammer weiter zu verfolgen.

Bei den Gesprächen heute im Rathaus hatte Rechtsanwalt Walter Scheuerl den Vorschlag der Handelskammer positiv aufgegriffen, nach dem im Herbst 2010 zunächst nur 50 Grundschulen auf freiwilliger Basis in Primarschulen umgewandelt werden.

Diese Schulen sollen dann bis 2012/13 vergleichend evaluiert werden. Nur wenn die Bewertung positiv ausfalle, könnten alle Hamburger Grundschulen zu Primarschulen werden.

Rolf Salo: „Nur so kann es gehen. Erst auf der Basis gesicherter Erhebungen lassen sich Entscheidungen treffen, die für die Zukunft ganzer Schüler-generationen gelten werden!“


Auch Spitzensport auf die sportpolitische Agenda - Martina Kaesbach plädiert für Leistungssport als Motor

Foto Die sportpolitische Sprecherin der Hamburger FDP, Martina Kaesbach, fordert die angemessene Einbindung auch des Spitzensports in die sportpolitische Entwicklungsplanung der Stadt.

„Wer die Wechselwirkung zwischen Breitensport und Spitzensport nicht sieht, verschenkt Chancen", so die Politikerin.

Nach Kaesbachs Ansicht würden strahlkräftige Fußball-Handball- und Eishockey- Vereine sowie leistungsstarke Ruder- und Hockeyclubs mit ihren Stars Vorbildwirkung erzeugen.

Und zugewanderte Spitzensportler könnten den positiven Trend verstärken, dass in Hamburg anders als in vergleichbaren Großstädten auch Bürger mit Migrationshintergrund aktiv Sport treiben.


Rolf Salo: Mehrwertsteuer-Ermäßigung für Hotellerie schafft fairen Wettbewerb - Hamburger Messe- und Städtetourismus profitieren

Foto Hamburgs FDP-Chef Rolf Salo plädiert entschieden für die Beibehaltung der Mehrwertsteuer-Ermäßigung für das Übernachtungsgewerbe und unterstützt damit die Haltung der Berliner Koalition.

„Diese Regelung im Koalitionsvertrag hat den fairen Wettbewerb zum Ziel. 22 europäische Länder erheben einen ermäßigten Satz in ihren Hotels. Mit Ausnahme von Dänemark gilt das für alle deutschen Nachbarstaaten. Hamburg steht als Messestadt und Top-Destination im City-Tourismus in scharfer Konkurrenz zu attraktiven, europäischen Metropolen. Und: 2.8 Millionen Arbeitsplätze im Gastgewerbe nutzen vor allem auch gering Qualifizierten. Außerdem bildet die Hotellerie vorbildlich aus und soll das auch künftig leisten können!"

Salo empfiehlt der SPD, sich bei den bayrischen Genossen zu erkundigen, aus welchen Motiven diese für eine 7%ige Mehrwertsteuer im Wirtshaus plädieren. „Was im Hofbräuhaus richtig ist, kann auch im Vier Jahreszeiten nicht ganz falsch sein!"


Hamburger FDP stärkt Handelskammer-Präses Frank Horch den Rücken - Rolf Salo: „Mutiges Plädoyer gegen Verbieter-Stadt!"

Foto Hamburgs FDP-Vorsitzender Rolf Salo begrüßt die klaren Worte von Handelskammer-Präses Frank Horch in BILD Hamburg zur Stagnation der ehemals wachsenden Stadt.

„Statt Wachsen mit Weitsicht ärgern sich die Hamburger über Schrumpfen mit Scheuklappen. Wir brauchen wieder den freien, optimistischen Blick in die Zukunft!"

Eine Metropole lebe dabei vor allem aus ihren Emotionen und immateriellen Werten. Wenn man von Hamburg höre, müsse einem wieder das Herz aufgehen. Verbote und Maßregelungen passten nicht zu einer weltoffenen Hafen- und Hansestadt, die sogar das Adjektiv “frei” im Namen führe.

„Hamburg steht traditionell für Aufbruch und eine freiheitsliebende Bürgergesellschaft. Der wiederholte Weckruf von Horch ist ein Alarmsignal!”