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FDP-Chef Rolf Salo sagt deutsche Oslo-Sängerin voraus: „Anhand verfügbarer Internet-Daten steht Lena Meyer-Landrut als Siegerin fest!“

Foto Der Landesvorsitzende der Hamburger Liberalen, Rolf Salo, sagt das Ergebnis des ARD-Finales von "Unser Star für Oslo" voraus.

„Nach unseren Statistiken bei Internet-Zugriffszahlen, die im Rahmen der täglichen Medienauswertung von unserer Presseabteilung erhoben werden, steht Lena Meyer-Landrut als Siegerin fest. Nur noch ein totales Stimmversagen kann ihren Erfolg verhindern!"

Laut Salo ist der Song-Contest ein gutes Beispiel dafür, wie auch ganz normale Bürger erhobene Daten abrufen und nutzen können.

„Eine freiheitliche Gesellschaft lebt auch von der allgemeinen Verfügbarkeit von Informationen. Soziale Netzwerke und Anbieter müssen künftig ihre gesellschaftliche Akzeptanz noch mehr dadurch sichern, dass sie möglichst viele Informationen zugänglich machen“, so Salo.


Immer mehr Defizite von Hamburger EXPO-Auftritt kommen ans Tageslicht - Rolf Salo: „Hamburg als Medienstadt auf der Expo nicht präsent“

Foto Die Medienstadt Hamburg mit auch international bedeutenden Verlagen und Medienunternehmen taucht im Konzept für den EXPO-Auftritt in der Partnerstadt Shanghai nicht auf.

„Es ist kaum zu glauben, dass Hamburg seine Identität als Medien-Metropole in Shanghai verschweigt. In dieser Stadt erscheinen STERN und SPIEGEL, die ZEIT, hier ist der Springer-Verlag mit seinen Flaggschiffen präsent, hat der Bauer-Verlag seinen Sitz. Viele Film- und Fernsehproduktionen für die ganze Welt entstehen an der Elbe. Dem Senat ist das Gefühl für die Hamburger Identität und das Vertrauen in die wirtschaftlichen Kernkompetenzen abhanden gekommen“, so Rolf Salo, Landesvorsitzender der Hamburger FDP.

Die Medienbranche sei ein zukunftsträchtiger Wirtschaftsfaktor, die Stadt müsse die hier die seit Jahrzehnten agierenden Unternehmen bei ihren ständigen Anpassungsprozessen aktiv begleiten und in ihrer Außendarstellung unterstützen.

Während beim EXPO-Auftritt in Shanghai der Zug abgefahren sei, bestünden künftig aber weitere Gelegenheiten, sich erneut auf Hamburgs Medien-Stärken zu besinnen. Rolf Salo führt ein Beispiel an: „Das Hamburger Pressemuseum benötigt, nachdem der in der Wintergate-Affäre ausgerutschte Bürgerschaftspräsident Röder als Befürworter abhanden gekommen ist, eine neue parlamentarische Lobby. Die HHLA hält in der Speicherstadt interessante Gebäudereserven vor, nicht weit vom Miniaturwunderland. Jetzt fehlt nur politischer Wille und Einsicht. Beides war beim EXPO-Projekt leider nicht vorhanden!


„Erbpacht hat Zukunft, und: Konversionsflächen nutzen!” - FDP fordert bezahlbares Bauland für Wohneigentum

Foto Die Hamburger FDP fordert den Senat auf, mit kreativen Ideen geeignetes Bauland für junge Familien auszuweisen.

„Wohneigentum ist ein wichtiger Schritt in die wirtschaftliche Absicherung. Vor allem junge Familien sind darauf angewiesen, dass bezahlbares Bauland für den Eigenheimbau oder das Investment in eine Eigentumswohnung zur Verfügung steht", so Rolf Salo, Landesvorsitzender der Hamburger Liberalen.

Geeignetes Bauland, was die günstige Darlehnsvergabe einschließe, sei überdies ein Konjunkturmotor und Wachstumsbeschleuniger: „Wirtschaftliches Wachstum, das von der Bevölkerungsentwicklung abgekoppelt ist, wirkt nicht nachhaltig und birgt stärkere Risiken!”

Für den wohnungsbaupolitischen Sprecher der Liberalen, Lothar Hänsch, sei etwa die gute alte Erbpacht auch künftig ein Weg, junge, bauwillige Leute an Hamburg zu binden, die sonst ins Umland ausweichen würden. So würde im 40 Kilometer entfernten Buchholz in der Nordheide ein Baugebiet nach dem anderen ausgewiesen. Nutzer seien vorwiegend Bauherren, die in Hamburg ihr Geld verdienten.

Für Hänsch ist auch eine zeitnahe Nutzung von sogenannten Konversionsflächen dringend geboten. Darunter fallen Grundstücke, die die Stadt zur eigenen Nutzung etwa von der Bahn erworben hat: „Hier liegen interessante Ressourcen einfach brach, Flächen, die sich auch für die Ausweisung als Bauland eignen!”


Hamburger FDP fordert mehr Hamburger Wirtschaftsprofil bei EXPO 2010 in Shanghai - Rolf Salo: Nur erfolgreiche Ökonomie schafft auch ökologische und kulturelle Optionen

FotoDer Hamburger Auftritt auf der EXPO in Shanghai orientiert sich nach Ansicht der Liberalen zu wenig an den ökonomischen Realitäten der Stadt.

"Hamburg als Metropole mit einem Welthafen, der im scharfen, globalen Wettbewerb steht, kommt zu kurz. Statt dessen wird der ergrünte und bekanntermaßen kunstsinnige Ole von Beust ein Öko-Haus präsentieren und eine Elbphilharmonie-Vision, die von den trostlosen Realitäten an der Baustelle völlig zugedeckt wird", so Rolf Salo, Chef der Hamburger Liberalen.

Der Welthafen, Wirtschaftsunternehmen von Rang sowie Wissenschaft und Kunst müssten in dieser Reihenfolge das Gesicht Hamburgs auf einer EXPO sein. Das von Hamburg präsentierte "Passiv-Haus" sei als Siemens-Konzernprodukt für den Standort Hamburg nur sehr bedingt aussagekräftig. Ökologisch verantwortliche Politik und bedeutende Kulturleistungen benötigten zur Finanzierung immer einen erfolgreichen, volkswirtschaftlichen Hintergrund.

Die Präsenz starker, mittelständischer Impulsgeber wäre der Hamburger Wirtschaft angemessen gewesen und könnte in China als wichtiges Signal unseres Freiheitsverständnisses verstanden werden.


FDP Hamburg fragt nach endgültigen Elbphilharmonie-Kosten und -Terminen - Kulturpolitische Sprecherin Dr. Anna Gosche warnt: "Ein fröhliches Richtfest ist reine PR keine Antwort auf die wirklichen Fragen!"

FotoDie kulturpolitische Sprecherin der Hamburger FDP, Dr. Anna Gosche, mahnt die für die Elbphilharmonie verantwortliche städtische Gesellschaft REGE zu mehr Transparenz und Offenheit bei der Darstellung des tatsächlichen Bauverzugs beim Hamburger Prestige-Objekt:

"So sehr das um 9 Monate verspätete Richtfest ein PR-Anlass zum Umtrunk auf der Baustelle sein mag, so ausgeprägt ist aber andererseits der Wunsch der Bevölkerung, endlich reinen Wein bei den Informationen über Kosten und Eröffnungstermin eingeschenkt zu bekommen. Das Beispiel der Kölner U-Bahn zeigt, wie wichtig eine kontinuierlich-neutrale, doppelte Prüfkontrolle bei öffentlichen Bauvorhaben ist!"

Wenn am 28. Und 29. Mai am Bau zu Jazz-Klängen gefeiert werde, solle man deshalb die Gelegenheit nutzen, den Hamburgern den wahren Sachstand darzustellen in einer von Hochtief und REGE gemeinsam getragenen Darstellung.

Die Begeisterung für die Elbphilharmonie habe in Hamburg ihren Tiefpunkt erreicht, nur Klarheit und Wahrheit könnten jetzt neue Zuversicht und den nötigen Optimismus für eine erfolgreiche Zukunft begründen, so Dr. Anna Gosche.